ÜBER UNS

PFANNER IN ZAHLEN

100 %

Familien­unternehmen seit 1856

+5.000

Rezepturen

+500

Produkte

5

Produktions-
standorte

1.000

Beschäftigte
in ganz Europa

160.000 T

Eigenverarbeitung

80 %

Exportquote

460 MIO.

Euro Umsatz

Der Name Pfanner steht für

…eine Familie, ein Unternehmen, eine Marke und eine Philosophie. Seit Generationen geben wir unser Bestes, um aus den Geschenken der Natur hochwertige Produkte herzustellen.

Qualität hat dabei auf jeder Stufe höchste Priorität:

So entsteht Pfanner-Qualität, die man schmeckt und der man vertraut.

Innovation und stetige
Weiterentwicklung

Ob durch Produktinnovationen, neue Genusserlebnisse oder kontinuierliche Weiterentwicklung – all das sind zentrale Elemente unserer Markenphilosophie. Im Laufe von 170 Jahren hat Pfanner damit das Vertrauen von Millionen Konsumenten gewonnen.

Pfanner Standorte

Unsere Geschichte

Historische Schwarz-Weiß-Aufnahme: Die Familie Pfanner mit Kindern und Hund steht vor dem Gasthaus zum Hirschen in Lauterach, im Hintergrund die Dorfkirche.
Historische Aufnahme der frühen Saftproduktion: Mitarbeiter füllen an einer kleinen Anlage Fruchtsaft in Bügelflaschen ab.
Historische Aufnahme einer Flaschenreinigungs- und Abfüllmaschine der Marke Holstein & Kappert mit Bügelflaschen und Pfanner-Holzkisten.
Ein Kran verlädt zwei gelbe Tankcontainer mit Pfanner-Fruchtsäfte-Aufschrift auf einen Eisenbahnwaggon.
Produktschau des Pfanner-Exportsortiments: Dosen, Bügelflaschen und Kartons mit Apfel-, Trauben- und Orangensaft, teils mit arabischer Beschriftung.
Das Firmengebäude am Stammsitz Lauterach mit drei gelb-roten Pfanner-Lastwagen davor unter blauem Himmel.
Luftaufnahme des Werks in Enns mit langen Reihen voll beladener Apfel-Eisenbahnwaggons davor, im Hintergrund Felder und Hügel.
Moderne Abfülllinie mit Tetra-Brik-Aseptic-Anlagen; auf den Förderbändern laufen gelb-grüne Pfanner-Apfelsaft-Kartons.
Schnelllaufende Verpackungsanlage mit bewegungsunscharfen Pfanner-Eistee-Kartons auf Edelstahl-Förderbändern.
Rot-gelbe Nektarinen schwimmen in einer Waschrinne, ein Mitarbeiter sortiert die Früchte von Hand.
Nahaufnahme einer PET-Abfüllanlage, die klare Kunststoffflaschen mit bernsteinfarbenem Getränk befüllt.
Ein Mitarbeiter in grüner Pfanner-Arbeitskleidung mit Haarnetz prüft in einer hellen Produktionshalle eine Getränkepackung.
Der heutige Pfanner-Firmensitz in Lauterach: ein historisches Gebäude mit roten Fensterläden neben einem modernen Anbau, an der efeubewachsenen Fassade Mosaike und der Schriftzug Weinkeller Hermann Pfanner.

1856 Gründung

1930

1949 bis 1954

1960er-Jahre

1970er-Jahre

1980er-Jahre

1985 bis 1986

1990er-Jahre

2001

2012

2013 bis 2016

2026

2026 Heute

Die Wurzeln des Familienunternehmens Pfanner gehen auf Max Hermann Pfanner und das Jahr 1856 zurück ...

Max Hermann Pfanner kauft in Lauterach das „Gasthaus Hirschen“ mit kleiner Bierbrauerei und Branntweinbrennerei. Bereits damals wurde aus dem Obst der Region, vor allem aus Äpfeln und Birnen, Schnaps gebrannt. Niemand konnte damals ahnen, dass das Unternehmen zu einem der größten Apfelverarbeiter in Europa heranwachsen würde.

1919 übernimmt der Enkel Hermann Pfanner den Betrieb und erweitert ihn in den folgenden Jahren um den Handel mit landwirtschaftlichen Produkten und Wein. Hiermit war das Fundament für das heutige Unternehmen gelegt, nämlich die Spezialisierung auf die Herstellung fruchtiger Getränke.

In den 1920er-Jahren startet Pfanner mit der Herstellung von Obstwein und wird für den fruchtigen Süßmost in der Region geschätzt. Süßmost ist nichts anderes als frisch gepresster Saft, in der Regel eine Mischung aus Äpfeln und Birnen.

Im milden Klima der Bodenseeregion gedeihen auf den Streuobstwiesen zahlreiche Apfelbäume. Die von den Bauern gesammelten Früchte wurden von Familie Pfanner für die Herstellung von Obstwein zugekauft. Die Menge an frischen Äpfeln, die hierbei zusammenkam, war beachtlich – besonders, da alles in Handarbeit bewerkstelligt werden musste. Die ganze Familie war im Einsatz, Jung und Alt durfte mitanpacken!

Um 1930 beginnt Hermann Pfanner schließlich mit der Herstellung von alkoholfreiem Süßsaft und setzt zur Haltbarmachung die erste kleine Pasteurisierungsanlage Österreichs ein. Das Verfahren der Pasteurisierung wurde 1864 von Louis Pasteur entwickelt. Pasteur hatte festgestellt, dass durch kurzzeitiges Erhitzen die meisten der in Lebensmittel enthaltenen Mikroorganismen ohne Einsatz von Chemie abgetötet werden. Somit wurde der Süßmost zum haltbaren Fruchtsaft.

Hermann Pfanner verstirbt in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten. Mit viel Energie und Willenskraft führt Ferdinanda Pfanner das Vermächtnis ihres Mannes weiter. Nach dem 2. Weltkrieg übernehmen ihre jungen Kinder Hedwig, Hans, Erwin und Egon den Betrieb in die 4. Generation.

Durch harte Arbeit, Sparsamkeit und geschäftstüchtige Ideen – wie Frischfruchtgeschäfte mit der nahen Schweiz – werden Geldmittel erwirtschaftet, die laufend in die Entwicklung und Verbesserung der Technologie investiert werden.

Die Säfte wurden damals in den praktischen Bügelflaschen abgefüllt. Pfanner hatte hierfür zu diesem Zeitpunkt bereits eine Hochleistungsanlage in Betrieb. Die dickwandigen Flaschen konnten unendlich oft gewaschen und wieder gefüllt werden. Obwohl noch nicht von den Medien thematisiert, war die Liebe zur Umwelt im Hause Pfanner schon damals ausgeprägt.

In den 1960er-Jahren erhält das Unternehmen neue Dimensionen und expandiert kräftig. Damit die Exportländer bedient werden können, werden große Mengen an Äpfeln benötigt, wie das Bild verdeutlicht. Die Früchte werden in ganz Österreich und den benachbarten Ländern gesammelt und mit Wagonzügen zu dem Verarbeitungsort gebracht.

Zudem sind die 60er Jahre geprägt vom intensiven Ausbau des internationalen Geschäftes im Bereich der Fruchtsaftkonzentrate, welche für den Export in Tanks verladen werden. Pfanner Apfelsaftkonzentrat ist zu dieser Zeit bereits bis hin nach Amerika begehrt.

In den 1970er-Jahren blüht das Geschäft mit dem Nahen Osten: Arabische Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Kuwait oder Quatar werden mit Pfanner Fruchtsaft aus Österreich beliefert. In den 1970er-Jahren blüht das Geschäft mit dem Nahen Osten: Arabische Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Kuwait oder Quatar werden mit Pfanner Fruchtsaft aus Österreich beliefert.

Die Produktionshalle am Stammsitz in Lauterach wurde 1982 neu erbaut. Das war das erste große Bauprojekt von Hermann Pfanner, welcher bis heute Gesellschafter und technischer Geschäftsführer ist. Das Investitionsvolumen lag bei 20 Mio. Schilling – eine gewaltige Summe für die damaligen Zeiten.

Als Pionier beginnt Pfanner 1983 mit der Eistee-Produktion. Seit dieser Zeit hat sich bei der sorgfältigen Herstellung wenig geändert: die Tees werden noch heute frisch aufgebrüht! Pfanner brachte die erste 2-Liter-Packung mit Schraubverschluss auf dem Markt, welche heute die beliebteste Packung in Deutschland ist. 

Vizekanzler Dr. Steger verleiht dem Familienunternehmen 1984 das Staatswappen. Nur wenige Unternehmen, die sich durch besondere Verdienste für die österreichische Wirtschaft oder eine herausragende Stellung in ihrem Wirtschaftszweig hervorheben, erhalten das Privileg, dieses Wappen zu tragen. Hans Pfanner, im Bild Träger des Staatswappens, ist stolz über sein Lebenswerk.

Pfanner errichtet 1985 bis 1986 in Enns (Oberösterreich) im nahen Einzugsgebiet der Obstanbaugebiete ein leistungsfähiges Werk für die Produktion von Fruchtsaftkonzentraten. Nach weiteren Investitionen gilt dieses Werk als eines der modernsten und ressourcenschonendsten in der Getränkebranche.

Die Aktion "Pflückt Euch Pfanner" hat im Jahr 1987 große Aufmerksamkeit erregt. Im ganzen Land wurden Plakatwände aufgestellt, die mit Fruchtsaftpackungen bestückt waren, welche „gepflückt“ werden konnten. Die Kampagne wurde zu einem großen Erfolg und über mehrere Wochen lang rückten Nacht für Nacht die „Einsatztrupps“ aus, um die leergeräumten Plakate wieder zu befüllen. Pfanner – ein Vorreiter im Guerilla Marketing!

Skisprung-Olympiasieger Toni Innauer fungiert in den frühen 1990er-Jahren als Testimonial für Pfanners TV-Spot. Innauer verbesserte den Weltrekord im Skifliegen zweimal. Er war der erste Skispringer der Geschichte, der von den Sprungrichtern für einen perfekten Flug über 168 m beim Skifliegen am 6. März 1976 in Oberstdorf fünfmal die Note 20 erhielt. Das Skispringen sowie das Fruchtsaftmachen will gekonnt sein, erklärt uns Toni…

In den Jahren 1993 bis 1995 setzt Pfanner auf neue innovative Verpackungssysteme und errichtet in Enns ein zweites Produktionswerk, welches durch Investitionen bis heute laufend erweitert wird.

Im Jahr 1999 trägt das österreichische Langlaufteam die Farben von Pfanner. Die Herren Botvinov, Gandler, Hofmann und Stadlober holen Gold bei der WM in Ramsau.

In Deutschland steigt der Konsum von Eistee stark an. 2001 beginnt Pfanner mit der Fruchtsaft- und Eisteeproduktion in Hamburg und ist seitdem in Deutschland Marktführer in diesem Bereich. Pfanner setzt sich hiermit gegen mächtige Global Player durch. 2001 steht Geschäftsführer Mag. Peter Pfanner aus der 5. Familiengeneration erstmals für einen TV-Spot vor der Kamera. Heute hat der Werbespot „Peter Pfanner und der Bär“ in Österreich bereits Kult-Status erreicht. Sehen Sie sich hier das Video von damals an.

Dort wo beste Pfirsiche, Nektarinen, Marillen und Erdbeeren wachsen, beginnt 2012 die Obstverarbeitung mit dem Aufbau des Produktions- und Abfüllwerkes in Policoro, Süditalien. Auf diese Art können die sonnengereiften Früchte frisch verarbeitet und die köstlichen Fruchtsaftsorten direkt abgefüllt werden.

In den Jahren 2013 bis 2015 erfolgen kontinuierlich Investitionen an allen Unternehmensstandorten; u.a. in den Ausbau von Lagerkapazitäten und Produktionsanlagen, wie beispielsweise einer aseptischen PET-Anlage am Standort Enns, welche zu den weltweit modernsten zählt. Aseptisch bedeutet so sauber wie in einem Operationsaal. Überzeugen Sie sich selbst von der Sauberkeit mit diesem Video.

Im Jahr 2016 investiert Pfanner in eine state of the art high-speed Anlage von SIG. Pfanner beweist mit der Umstellung des 1,0-Liter-Fruchtsaftsortiments auf die erste Karton-Flasche, aus welcher man sehr gut direkt trinken kann, einmal mehr seine Innovationskraft.

Pfanner erweitert den Standort Lauterach um eine moderne Dosenanlage. Mit der neuen Abfüllanlage reagiert das Unternehmen auf die Nachfrage nach Getränken in der Dose und stärkt gleichzeitig seine Produktionskapazitäten sowie die Flexibilität. Die Investition unterstreicht Pfanners Anspruch, Innovation und Qualität kontinuierlich voranzutreiben.

Heute steht die Familie nach wie vor aktiv hinter dem international bedeutenden, unabhängigen Traditionsunternehmen: Pfanner ist ein 100%-iges Familienunternehmen im Besitz der Familien Pfanner, Schneider und Dietrich, welche das Unternehmen zusammen mit externem Management führen. Soviel zur Vergangenheit, lasst uns jetzt beginnen, die Zukunft zu schreiben…

Historische Schwarz-Weiß-Aufnahme: Die Familie Pfanner mit Kindern und Hund steht vor dem Gasthaus zum Hirschen in Lauterach, im Hintergrund die Dorfkirche.

1856 Gründung

Die Wurzeln des Familienunternehmens Pfanner gehen auf Max Hermann Pfanner und das Jahr 1856 zurück ...

Max Hermann Pfanner kauft in Lauterach das „Gasthaus Hirschen“ mit kleiner Bierbrauerei und Branntweinbrennerei. Bereits damals wurde aus dem Obst der Region, vor allem aus Äpfeln und Birnen, Schnaps gebrannt. Niemand konnte damals ahnen, dass das Unternehmen zu einem der größten Apfelverarbeiter in Europa heranwachsen würde.

1919 übernimmt der Enkel Hermann Pfanner den Betrieb und erweitert ihn in den folgenden Jahren um den Handel mit landwirtschaftlichen Produkten und Wein. Hiermit war das Fundament für das heutige Unternehmen gelegt, nämlich die Spezialisierung auf die Herstellung fruchtiger Getränke.

In den 1920er-Jahren startet Pfanner mit der Herstellung von Obstwein und wird für den fruchtigen Süßmost in der Region geschätzt. Süßmost ist nichts anderes als frisch gepresster Saft, in der Regel eine Mischung aus Äpfeln und Birnen.

Im milden Klima der Bodenseeregion gedeihen auf den Streuobstwiesen zahlreiche Apfelbäume. Die von den Bauern gesammelten Früchte wurden von Familie Pfanner für die Herstellung von Obstwein zugekauft. Die Menge an frischen Äpfeln, die hierbei zusammenkam, war beachtlich – besonders, da alles in Handarbeit bewerkstelligt werden musste. Die ganze Familie war im Einsatz, Jung und Alt durfte mitanpacken!

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